Adventkranzfeier 2019

Unter dem Thema ‘Hoffnung’ gestaltete die 2C in diesem Jahr gemeinsam mit Frau Moser und Frau Mayr die Adventkranzfeier.

In der Adventszeit bereiten sich die Christen auf die Geburt Jesu vor. In vielen Wohnzimmern steht heute ein Adventkranz. Aber was hat der Adventskranz eigentlich zu bedeuten und woher stammt der Brauch?

Der Brauch, in der Adventszeit einen Kranz aufzustellen, ist noch ziemlich jung. Auf die Idee ist der evangelische Pfarrer Johann Heinrich Wichern im Jahr 1839 gekommen. Er leitete das “Rauhe Haus”, das noch heute in Hamburg steht. Damals war es ein Heim für Kinder und Jugendliche ohne Eltern.
Johann Wichern wollte seinen Waisenkindern mit einem Adventskranz zeigen, wie lange sie sich noch bis Weihnachten gedulden müssen. Denn das Wort “Advent” bedeutet “Ankunft”. Im Advent bereiten sich die Menschen auf die Geburt von Jesus vor, die an Weihnachten gefeiert wird. Diese Wartezeit wollte er ihnen mit dieser schönen Adventsidee verkürzen. Dafür nahm er ein großes, hölzernes Rad einer alten Kutsche und setzte 28 Kerzen darauf: 24 kleine rote und vier dicke weiße. Diesen Kerzenkranz hat er anschließend im Waisenhaus aufgehängt. Er hatte einen Durchmesser von 2 Metern.
Dass auf Adventskränzen heute nur noch vier Kerzen stecken, hat einen einfachen Grund: Die Menschen wollten solche Kränze auch zu Hause, in ihrer Wohnung, aufhängen. In den meisten Wohnzimmern war jedoch kein Platz für ein riesiges Wagenrad mit 28 Kerzen. Und so mussten die Größe des Kranzes und die Anzahl der Kerzen schrumpfen. Damals lebten sehr viele Menschen – besonders Kinder – im Elend. Das Licht des Adventskranzes sollte ihnen in der Vorweihnachtszeit wieder Hoffnung geben.