Eine begleitende Maßnahme

Die Lesepatenschaft, eine begleitende Maßnahme zum Deutschunterricht, wurde in Kooperation mit der Neuen Mittelschule II in Wörgl im Schuljahr 2008/2009 ins Leben gerufen.

Anfang März wurde der Verein „Lesepatenschaft Wörgl“ gegründet, mit dem Ziel, das Projekt auch in Randgemeinden und anderen Städten durchführen zu können. Weitere Schulen sollen dazu gewonnen und „LesepatInnen“ vernetzt werden.

„Ich begrüße diese Initiative sehr, denn Lesen ist eine der Kernkompetenzen für eine erfolgreiche Bildungs- und Berufslaufbahn“, ist LRin Beate Palfrader überzeugt. „Laut Pisa-Studie haben viele PflichtschülerInnen Schwierigkeiten beim sinnerfassenden Lesen. Die Lesepatenschaft soll einen Beitrag dazu leisten, die Lust am Lesen zu steigern und die Lesekompetenz zu erhöhen.“

Ziel der Lesepatenschaft ist es, Leseschwächen abzubauen und das Leseverständnis der SchülerInnen zu fördern. Jede Patin bzw. jeder Pate übernimmt für zwei HauptschülerInnen die Patenschaft und liest mit den SchülerInnen gemeinsam aus dem Schulbuch. 26 Paten unterstützen die SchülerInnen in ihrer Freizeit ehrenamtlich eine Stunde pro Woche in der NMS Wörgl. „Der eine liest, der andere korrigiert, die Patin oder der Pate erklärt nicht verständliche Wörter“, erläutert Lesepate Klaus Sedlak.